
Die Gaststätte „Zum weißen Schwan“ stellt ein Gebäude mit historischer Bedeutung dar. Bewiesen ist, das im 13. und 14.Jahrhundert sich im Kern des heutigen Forschengereuth mainfränkische Siedler niederließen und einzelne, kleine Rodungen in dem damals sehr dichten Wald vornahmen. Aufgrund der Eisenerzvorkommen rund um den Mühlberg entwickelte sich im Mittelalter eine eisenverarbeitende Industrie durch ein am Fluss „Effelder“ mit Wasserkraft betriebenes Eisenhammerwerks. Zu diesem Hammerwerk gehörte ein Gut, auf dessen Grundmauern das Wirtshaus noch heute steht. Dieses wird im Jahre 1568 vom Hammerwerk durch Erbschaft getrennt. Ein schon im Jahre 1162 erwähnter Handelsweg von Coburg nach Erfurt führte direkt an diesem Gut vorbei. Damals wurden Ochsen, die für den Transport des Erzes aus den Bergen genutzt wurden, vor die Karren der Händler gespannt, die die steilen Hänge des Mühlbergs überwinden mussten. So wurden Pferde und Kutscher geschont. Auf dem Fellberg endete diese Dienstleistung. 1614 wurde das Wirtshaus erstmals urkundlich erwähnt. Es ist aber davon auszugehen, dass es bereits seit 1516 bestand. Zu dieser zeit war es jedoch nicht üblich, Schankrechte schriftlich festzuhalten. So wird auch berichtet, dass Herzog Johann Casimir von Coburg zu Beginn des 17. Jahrhunderts wiederholt hier verweilte, wenn er zur Jagd in diese Gegend kam. Seit 1886 unser Urahn Georg Bauer dieses Wirtshaus erwarb, sind wir nun bereits in der 4. und 5. Generation bemüht, diese Tradition aufrecht zu erhalten und Sie mit unseren typischen, urig-rustikalen Stil zu bewirten.
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